Confessio Reformata

Reformierte Bekenntnisse auf einen Blick.

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Artikel 21 - Von der Gottesverehrung und dem Sabbat

Artikel 21.1. Gott legt fest, wie er verehrt werden will

Das Licht der Natur zeigt, daß es einen Gott gibt, der Gewalt und Herrschaft über alles hat, der gut ist und allen Gutes tut, der deshalb zu fürchten, zu lieben, zu preisen und anzurufen ist, und dem man vertrauen und von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit aller Kraft dienen mußa. Aber die wohlgefällige Art der Verehrung des wahren Gottes ist von ihm selbst festgesetzt und durch seinen eigenen geoffenbarten Willen so eingegrenzt worden, daß er nicht nach den Einbildungen und Betrügereien der Menschen oder nach den Eingebungen Satans oder unter irgendeiner sichtbaren Darstellung oder auf irgendeine andere Art und Weise verehrt werden darf, die nicht in der Heiligen Schrift vorgeschrieben ist.b



aRöm 1,20: "Denn sein Unsichtbares [Wesen], ebenso seine ewige Kraft und seine Göttlichkeit, wird seit der Erschaffung der Welt in dem Gemachten denkend wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung sind."

Apg 17,24: [Paulus an die Athener:] "Der Gott, der die Welt geschaffen hat und alles, was in ihr ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die von Händen geschaffen wurden."

Ps 119,68: "Du bist gut und tust Gutes. Lehre mich deine Ordnungen."

Jer 10,7: "Wer sollte dich nicht fürchten, o König der Nationen? Denn es gebührt dir! Denn unter allen Weisen der Nationen und in all ihren Königreichen ist dir niemand gleich."

Ps 31,24: "Liebt den Herrn, alle seine Heiligen! Die Treuen beschützt der Herr, doch er vergilt dem reichlich, der anmaßend handelt."

Ps 18,4: "'Gepriesen! [seist du]' rufe ich zum Herrn, und so werde ich vor meinen Feinden errettet."

Röm 10,12: "Denn es ist kein Unterschied zwischen Juden und Griechen, denn er ist Herr über alle, und er ist reich für alle, die ihn anrufen."

Ps 62,9: "Vertraut auf ihn allezeit, Leute! Schüttet euer Herz vor ihm aus! Gott ist unsere Zuflucht."

Jos 24,14: "So fürchtet nun den Herrn und dient ihm in Aufrichtigkeit und Zuverlässigkeit! Und tut die Götter hinweg, denen eure Väter jenseits des Stroms und in Ägypten gedient haben, und dient dem Herrn!"

Mk 12,33: "... und ihn zu lieben von ganzem Herzen und von ganzem Verstand und von ganzer Seele und von ganzer Kraft und den Nächsten zu lieben wie sich selbst, ist viel mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer."

b5Mose 13,1: "Das ganze Wort, das ich euch gebiete, das sollt ihr bewahren, um es zu tun. Du sollst zu ihm nichts hinzufügen und nichts von ihm wegnehmen."

Mt 15,9: "Sie verehren mich aber vergeblich, weil sie als Lehren Menschengebote lehren."

Apg 17,25: "... noch wird er von Menschenhänden bedient, so, als ob er noch etwas nötig hätte, weil er ja selbst allen Leben und Odem und [überhaupt] alles gibt."

Mt 4,9-10: "(9) Und er [= Satan] spricht zu ihm: Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfallen und mich anbeten willst. (10) Da spricht Jesus zu ihm: Hebe dich hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: 'Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen'."

5Mose 16-20 [Die drei jüdischen Hauptfeste; bitte nachlesen]

2Mose 20,4-6: "(4) Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild von dem, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was im Wasser unter der Erde ist. (5) Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern, bis in die dritte und vierte [Generation] an denen, die mich hassen, (6) der aber Gnade erweist an Tausenden [von Generationen] an denen, die mich lieben und meine Gebote halten."

Kol 2,23: "... die zwar einen Schein von Weisheit in ihrem eigenwilligen Gottesdienst und in Demut und im Nichtverschonen des Körpers haben, nicht in einer gewissen Wertschätzung, sondern zur Befriedigung des Fleisches."

 

Artikel 21.2. Nur Gott allein darf verehrt werden und Jesus ist der einzige Mittler

Religiöse Verehrung darf Gott, dem Vater, Sohn und Heiligen Geist, und nur ihm allein, entgegengebracht werdenc, und nicht Engeln, Heiligen oder irgendwelchen anderen Geschöpfend. Sie darf seit dem Fall nicht ohne Mittler geschehen und auch nicht durch Vermittlung irgendeines anderen als durch Christus alleine.



cVgl. Mt 4,10 mit Joh 5,23 und 2Kor 13,24: Mt 4,10: "Da spricht Jesus zu ihm: Hebe dich hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: 'Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen'." Joh 5,23: "... damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat." 2Kor 13,13: "Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!"

dKol 2,18: "Laßt euch von niemandem um den Preis bringen, der seinen eigenen Willen in Demut und Anbetung der Engel vollbringt, der sich auf Dinge stützt, die er visionär gesehen hat, der grundlos von dem Sinn seines Fleisches aufgeblasen ist."

Offb 19,10: [Johannes begegnet einem Engel:] "Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten. Und er sagt zu mir: Passe auf, tu das nicht! Ich bin [nur] dein Mitknecht und der deiner Geschwister, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an!"

Röm 1,25: "... sie, die die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf Verehrung und Dienst darbrachten statt dem Schöpfer, der gepriesen ist in Ewigkeit. Amen."

eJoh 14,6: "Jesus sagt zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich."

1Tim 2,5: "Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus."

Eph 2,18: "Denn durch ihn [= Jesus] haben wir beide [= Juden- und Heidenchristen] durch einen Geist den Zugang zum Vater."

Kol 3,17: "Alles, was ihr tut, mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus, und dankt Gott, dem Vater, durch ihn."

 

Artikel 21.3. Gott will Gebet

Gott fordert von allen Menschenf Gebet mit Danksagung, das einen besonderen Teil der religiösen Verehrung darstelltg. Damit es angenommen wird, muß es im Namen des Sohnesh durch die Hilfe seines Geistesi, in Übereinstimmung mit seinem Willenk, mit Verstand, Ehrerbietung, Demut, Inbrunst, Glauben, Liebe und Beharrlichkeitl und, wenn laut gesprochen, in einer bekannten Sprachem geschehen.



fPs 65,2: "Dir gebührt Stille und Lobgesang, o Gott, in Zion, und dir soll man die Gelübde erfüllen."

gPhil 4,6: "Sorgt euch um nichts, sondern laßt in allem eure Anliegen durch Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden."

hJoh 14,13-14: [Jesus:] "(13) Und was ihr in meinem Namen bitten werdet, das werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird. (14) Wenn ihr etwas in meinem Namen bittet, so werde ich es tun."

1Petr 2,5: "Laßt euch auch selbst als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches Haus, als ein heiliges Priestertum, um geistliche Schlachtopfer darzubringen, die Gott durch Jesus Christus angenehm sind."

iRöm 8,26: "Ebenso aber steht auch der Geist unserer Schwachheit bei. Denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie es sich gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich mit unaussprechlichen Seufzern."

k1Joh 5,14: "Und das ist die Zuversicht, die wir zu ihm [= Jesus] haben, daß er uns hört, wenn wir etwas nach seinem Willen erbitten."

lPs 47,8: "Denn Gott ist König über die ganze Erde; lobsinget ihm mit Verstand [oder: mit Erkenntnis]!"

Pred 5,1-2: "(1) Sei nicht vorschnell mit deinem Mundwerk, und dein Herz beeile sich nicht, ein Wort vor Gott hervorzubringen! Denn Gott ist im Himmel, und du bist auf der Erde. Darum sollten deine Worte besser wenige sein. (2) Denn bei viel Betrieb kommt das Träumen und bei vielen Worten entsteht dumme Rede."

Hebr 12,28: "Laßt uns darum, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, dankbar sein, womit wir Gott wohlgefällig in Scheu und Furcht dienen."

1Mose 18,27: "Und Abraham antwortete und sagte: Siehe doch, ich habe mir angemaßt, zum Herrn zu reden, obwohl ich doch Staub und Asche bin."

Jak 5,16: "Bekennt nun einander die Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet. Denn das Gebet eines Gerechten vermag viel in seinen Auswirkungen."

Jak 1,6-7: "(6) Er bitte aber im Glauben, ohne zu zweifeln. Denn der Zweifler gleicht einer Welle des Meeres, die vom Wind bewegt und hin und her getrieben wird. (7) Denn ein solcher Mensch muß nicht denken, daß er etwas vom Herrn empfangen wird."

Mk 11,24: "Darum sage ich euch: Alles, um was ihr auch betet und bittet, von dem sollt ihr glauben, daß ihr es empfangen habt, und es wird euch zukommen."

Mt 6,12+14-15: "(12) ... und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern. (14) Denn wenn ihr den Menschen ihre Vergehen vergebt, wird euer Vater im Himmel auch euch vergeben. (15) Wenn ihr aber den Menschen ihre Vergehen nicht vergebt, wird euer Vater auch eure Vergehen nicht vergeben."

Kol 4,2: "Haltet fest am Gebet, und wacht mit Danken darin."

Eph 6,18: "Betet mit allem Gebet und Flehen zu jeder Zeit im Geist, und wacht dabei in aller Ausdauer und Flehen für alle Heiligen."

m1Kor 14,14: "Denn wenn ich in einer [Zungen-]Sprache bete, so betet mein Geist, aber mein Verstand ist ohne Frucht." [ähnlich öfter im selben Kapitel]

 

Artikel 21.4. Für wen darf man beten?

Beten soll man für alle vom Gesetz erlaubten Dingen und für alle Arten von Menschen, die jetzt leben und die künftig leben werdeno, aber weder für die Totenp, noch für die, von denen etwa bekannt ist, daß sie die Sünde zum Tode begangen habenq.



n1Joh 5,14: "Und das ist die Zuversicht, die wir zu ihm [= Jesus] haben, daß er uns hört, wenn wir etwas nach seinem Willen erbitten."

o1Tim 2,1-2: "(1) Ich ermahne nun vor allem, daß Flehen, Gebete, Fürbitten und Danksagungen für alle Menschen gesprochen werden, (2) für Könige und alle, die Autorität haben, damit wir ein friedliches und stilles Leben in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit führen können."

Joh 17,20: [Jesus:] "Ich bitte nicht nur für diese [= die Jünger], sondern auch für die, die [zukünftig] durch ihr Wort an mich glauben werden."

2Sam 7,29: "So laß es dir gefallen, das Haus deines Knechtes zu segnen, damit es ewig vor dir steht! Denn du, Herr, Herr, du hast geredet, und mit deinem Segen wird das Haus deines Knechtes auf ewig gesegnet sein!" [Dies gilt auch für Nachkommen, die noch gar nicht leben.]

Rut 4,12: "Und dein Haus werde wie das Haus des Perez, den Tamar dem Juda gebar, durch die Nachkommen, die dir der Herr geben wird von dieser jungen Frau." (Luther)

pVgl. 2Sam 12,21-23 mit Lk 16,25-26: 2Sam 12,21-23: "(21) Da sagten seine Knechte zu ihm: Was ist das für eine Sache, die du tust? Als das Kind lebte, hast du um seinetwillen gefastet und geweint, sobald aber das Kind gestorben war, bist du aufgestanden und hast gegessen! (22) Da sagte er: Als das Kind noch lebte, habe ich gefastet und geweint, weil ich [mir] sagte: Wer weiß, [vielleicht] wird der Herr mir gnädig sein, und das Kind bleibt am Leben. (23) Jetzt aber, da es tot ist, wozu sollte ich denn fasten? Kann ich es [etwa] noch zurückbringen? Ich gehe [einmal] zu ihm, aber es wird nicht zu mir zurückkehren." (REÜ) Lk 16,25-26: [Der reiche Mann und Lazarus] "(25) Abraham aber sagte [zum reichen Mann im Hades]: Sohn, erinnere dich daran, daß du dein Gutes in deinem Leben und Lazarus ebenso das Böse vollständig empfangen hast. Jetzt wird er dagegen hier getröstet, du aber leidest Pein. (26) Und zusätzlich zu diesem allen ist zwischen uns und euch eine große Kluft vorhanden, damit die, die von hier zu euch hinübergehen wollen, es nicht können, auch nicht die, die von dort zu uns herüberkommen wollen."

Offb 14,13: "Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel sagen: Schreibe: Glückselig sind die Toten, die von jetzt an im Herrn sterben! Ja, spricht der Geist, damit sie von ihren Mühen ausruhen, denn ihre Werke folgen ihnen nach."

q1Joh 5,16: "Wenn jemand seinen Bruder sündigen sieht, eine Sünde, die nicht zum Tod führt, soll er [für ihn] bitten, und er wird ihm das Leben schenken, denen, die nicht zum Tod sündigen. Es gibt eine Sünde zum Tod - ich sage nicht in bezug auf sie, daß er bitten soll."

 

Artikel 21.5. Bestandteile der Verehrung Gottes

Das Lesen der Schrift mit Gottesfurchtr, die gesunde Predigts, das gewissenhafte Hören des Wortes im Gehorsam gegen Gott mit Verstand, Glauben und Ehrerbietungt, das Singen von Psalmen* mit Gnade im Herzenv, und außerdem die richtige Verwaltung und der würdige Empfang der von Christus eingesetzten Sakramente, sind alle Bestandteile der ordentlichen religiösen Verehrung Gottesw. Daneben sind zu nennen: religiöse Eidex und Gelübdey, feierliches Fastenz und Dankesfeiern bei verschiedenen Gelegenheitena, die zu besonderen Anlässen und verschiedenen Zeiten in heiliger und religiöser Weise anzuwenden sindb.



rApg 15,21: "Denn von alten Zeiten her hat Mose in jeder Stadt solche, die ihn verkündigen, da er an jedem Sabbat in den Synagogen vorgelesen wird."

Offb 1,3: "Selig, der liest und die hören die Worte der Weissagung und die bewahren, was in ihr geschrieben steht! Denn die Zeit ist nahe."

s2Tim 4,2: "Predige das Wort, stehe zu gelegener und ungelegener Zeit bereit, überführe, bestrafe und ermahne mit aller Langmut und Lehre."

tJak 1,22: "Seid aber Täter des Wortes und nicht nur Hörer, die sich [damit] selbst betrügen."

Apg 10,33: [Kornelius:] "Ich schickte also sofort [jemanden], und du hast gut daran getan, zu kommen. Jetzt sind wir nun alle vor Gott anwesend, um alles zu hören, was dir vom Herrn aufgetragen worden ist."

Mt 13,19: "Sooft jemand das Wort vom Reich [Gottes] hört und versteht es nicht, kommt der Böse und reißt aus, was in sein Herz gesät wurde. Das ist der, bei dem an den Wegesrand gesät wurde."

Hebr 4,2: "Denn auch uns ist eine gute Botschaft verkündigt worden, wie auch jenen, aber das gehörte Wort nützte ihnen nichts, weil es sich bei denen, die es hörten, nicht mit dem Glauben verband."

Jes 66,2: "Hat doch meine Hand das alles geschaffen, und dadurch ist dies alles entstanden, spricht der Herr. Aber auf diese will ich schauen, nämlich auf den Elenden und den, der einen zerschlagenen Geist hat und den, der vor meinem Wort zittert."

*[Es gibt reformierte Kirchen, die nur alttestamentliche Psalmen im Gottesdienst zulassen. Psalmen können in der Bibel aber auch jeden Lobgesang bezeichnen, also auch Kirchenlieder, und so sollte der Begriff 'Psalmen' wohl auch hier verstanden werden.]

vKol 3,16: "Laßt das Wort Christi reichlich unter euch [oder: in euch] wohnen. In aller Weisheit lehrt und ermahnt euch gegenseitig, mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott in Gnade in euren Herzen."

Eph 5,19: "... indem ihr zueinander in Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern sprecht und dem Herrn mit eurem Herzen singt und spielt."

Jak 5,13: "Leidet jemand unter euch? Er bete. Ist jemand guten Mutes? Er singe Psalmen."

wMt 28,19: "Geht nun hin und macht alle Völker zu Jüngern, indem ihr sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes tauft."

1Kor 11,23-29 [Einsetzung des Abendmahls; bitte nachlesen, in Teilen abgedruckt zu Kapitel XXVII]

Apg 2,42: "Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brotbrechen und im Beten."

xVgl. 5Mose 6,13 mit Neh 10,30: 5Mose 6,13: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, fürchten und ihm dienen, und du sollst bei seinem Namen schwören." Neh 10,30: "... schließen sich ihren Brüdern, den Mächtigen unter ihnen, an und treten in Eid und Schwur, im Gesetz Gottes zu leben, das durch Mose, den Knecht Gottes, gegeben worden ist, und alle Gebote des Herrn, unseres Herrn, und seine Rechtsbestimmungen und seine Ordnungen zu bewahren und zu tun."

yVgl. Jes 19,21 mit Pred 5,4-5: Jes 19,21: "Und der Herr wird sich den Ägyptern zu erkennen geben, und die Ägypter werden an jenem Tag den Herrn erkennen. Dann werden sie mit Schlachtopfern und Speisopfern dienen und werden dem Herrn Gelübde leisten und sie einlösen." Pred 5,4-5: "(4) Es ist besser, du gelobst nichts, als daß du nicht hältst, was du gelobst. (5) Laß nicht zu, daß dein Mund dich in Schuld bringe, und sprich vor dem Boten Gottes nicht: Es war ein Versehen. Gott könnte zürnen über deine Worte und verderben das Werk deiner Hände." (Luther)

zJoel 2,12: "Doch auch jetzt noch, spricht der Herr, kehrt euch doch zu mir von eurem ganzen Herzen und mit Fasten, Weinen und Wehklagen um!"

Est 4,16: "Geh hin und versammle alle Juden, die in Susa leben. Und fastet um meinetwillen und eßt und trinkt nichts drei Tage lang, Nacht und Tag! Auch ich selbst werde genauso mit meinen Dienerinnen fasten. Und dann will ich zum König hineingehen, obwohl es nicht dem Gesetz entspricht. Wenn ich umkomme, so komme ich eben um!"

Mt 9,15: "Und Jesus sagte zu ihnen: Können Hochzeitsgäste vielleicht trauern, solange der Bräutigam unter ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, in denen der Bräutigam von ihnen fortgenommen sein wird, und dann werden sie fasten."

1Kor 7,5: [Paulus an Ehepaare:] "Entzieht euch einander nicht, außer nach gemeinsamer Übereinkunft für eine Zeitlang, damit ihr euch dem Gebet widmen könnt und dann wieder zusammen kommt, damit der Satan euch nicht versucht, weil ihr euch nicht enthalten könnt."

aPs 107 [Dankesfeier der Erlösten; bitte nachlesen]

Est 9,22: "... feiern sollten als die Tage, an denen die Juden vor ihren Feinden zur Ruhe gekommen waren, und [als] den Monat, der sich ihnen von Kummer zur Freude und von Trauer zum Festtag verwandelt hatte -, daß sie diese feiern sollten als Tage des Festmahls und der Freude, an denen man sich gegenseitig Anteile zusendet und Geschenke an die Armen [gibt]." (REÜ)

bHebr 12,28: "Laßt uns darum, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, dankbar sein, womit wir Gott wohlgefällig in Scheu und Furcht dienen."

 

Artikel 21.6. Ort und Zeit des Gebetes

Weder das Gebet noch irgendein anderer Teil der Gottesverehrung ist heute unter dem Evangelium an einen bestimmten Ort gebunden noch wird es dadurch wohlgefälliger, daß es an einem bestimmten Ort oder auf einen bestimmten Ort hin ausgerichtet vollbracht wirdc. Stattdessen soll Gott überalld im Geist und in der Wahrheit angebetet werdene, zu Hause in den Familienf täglichg und insgeheim im Verborgenen von jedem einzelnen bei sich selbsth, genauso wie noch feierlicher in öffentlichen Versammlungen, die man nicht durch Nachlässigkeit oder absichtlich mißachten oder verlassen darf, wenn uns Gott durch sein Wort oder seine Vorsehung dazu rufti.



cJoh 4,21+23: "(21) Jesus sagt zu ihr: Frau, glaube mir, es kommt die Stunde, da ihr [= die Samaritaner] weder auf diesem Berg, noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. (23) Aber es kommt die Zeit und sie ist jetzt schon da, in der die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden."

dMal 1,11: "Denn vom Aufgang der Sonne bis zum Niedergang ist mein Name herrlich unter den Heiden, und an allen Orten wird meinem Namen geopfert und ein reines Opfer dargebracht; denn mein Name ist herrlich unter den Heiden, spricht der Herr Zebaoth." (Luther)

1Tim 2,8: "Ich will nun, daß die Männer an jedem Ort beten, indem sie heilige Hände aufheben ohne Zorn und Zweifel."

eJoh 4,23-24: "(23) Aber es kommt die Stunde und sie ist jetzt [schon da], da werden die wahren Anbeter den Vater im Geist und in Wahrheit anbeten, denn auch der Vater sucht solche als seine Anbeter. (24) Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten."

fJer 10,25: "Gieße deinen Zorn über die Nationen aus, die dich nicht kennen, und über die Generationen [oder: Familien], die deinen Namen nicht anrufen! Denn sie haben Jakob aufgefressen, ja, sie haben ihn aufgefressen und ihn vernichtet und seine Weiden öde gemacht."

5Mose 6,6-7: "(6) Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du in deinem Herzen haben. (7) Und du sollst sie deinen Kindern einschärfen, und du sollst davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt und wenn du auf dem Weg gehst, wenn du dich hinlegst und wenn du aufstehst."

Hiob 1,5: "Und es passierte jeweils, daß, wenn die Tage eines Gastmahls vorbei gegangen waren, schickte Hiob hin und heiligte sie. Er stand früh am Morgen auf und opferte Brandopfer nach ihrer gesamten Zahl. Denn Hiob sagte zu sich: Vielleicht haben meine Söhne gesündigt und in ihrem Herzen Gott geflucht. So machte es Hiob an allen Tagen [mit Gastmählern]."

2Sam 6,18+20 "Und als David die Brandopfer und Dankopfer beendet hatte, segnete er das Volk im Namen des Herrn Zebaoth ... (20) Als aber David heimkam, um seinem Haus den Segensgruß zu bringen ..."

1Petr 3,7: "Ihr Männer ebenso, wohnt bei ihnen [= den Ehefrauen] mit Einsicht als bei einem schwächeren Gefäß, als dem weiblichen, und gebt ihnen die Ehre als solchen, die Miterben der Gnade des Lebens sind, damit eure Gebete nicht verhindert werden." [Der Zustand von Ehe und Familie bestimmt über den Wert unseres Gebetes.]

Apg 10,2: "... fromm und gottesfürchtig zusammen mit seinem ganzen Haus, der dem Volk häufig Almosen schenkte und immer zu Gott betete."

gMt 6,11: "Unser tägliches Brot gib uns heute."

hMt 6,6: "Wenn du betest, so geh in dein Zimmer, und nachdem du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist, und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird es dir vergelten."

Eph 6,18: "Betet mit allem Gebet und Flehen zu jeder Zeit im Geist, und wacht hierbei in aller Ausdauer und Flehen für alle Heiligen."

iJes 56,6-7: "(6) Und die Söhne der Fremde, die sich dem Herrn angeschlossen haben, um ihm zu dienen und den Namen des Herrn zu lieben, ihm zu Knechten zu sein, jeden, der den Sabbat bewahrt, ihn nicht zu entweihen, und [alle,] die an meinem Bund festhalten: (7) die werde ich zu meinem heiligen Berg bringen und sie erfreuen in meinem Bethaus. Ihre Brandopfer und ihre Schlachtopfer sollen [mir] ein Wohlgefallen sein auf meinem Altar. Denn mein Haus wird ein Bethaus für alle Völker genannt werden."

Hebr 10,25: "... indem wir unsere Versammlungen nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern."

Spr 1,20-21+24: "(20) Die Weisheit schreit draußen, sie läßt ihre Stimme auf den [öffentlichen] Plätzen erschallen. (21) Wo man am lautesten Krach macht, da ruft sie. An den Eingängen der Stadttore und in der Stadt verkündigt sie ihre Worte. (24) Da ich gerufen habe und ihr euch geweigert habt, da ich meine Hand ausgestreckt habe und niemand gehört hat."

Spr 8,34: [Von der Weisheit:] "Glückselig ist der Mensch, der auf mich hört, indem er an meinen Türen Tag für Tag wacht und die Pfosten meiner Tore hütet!"

Apg 13,42: "Als sie aber hinausgehen wollten, baten sie, daß am nächsten Sabbat diese Worte [noch einmal] zu ihnen geredet werden sollten."

Lk 4,16: "Und er [= Jesus] kam nach Nazareth, wo er erzogen worden war. Und er ging nach seiner Gewohnheit am Sabbattag in die Synagoge und stand auf, um vorzulesen."

Apg 2,42: "Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brotbrechen und im Beten."

 

Artikel 21.7. Der christliche Sabbat

Wie es zum Gesetz der Natur gehört, daß im allgemeinen eine angemessene Zeit für die Verehrung Gottes ausgesondert wird, so hat Gott in seinem Wort durch ein positives, moralisches und bleibendes Gebot, das alle Menschen in allen Zeitaltern bindet, im einzelnen einen Tag unter sieben zu einem Sabbat* bestimmt, der ihm heilig gehalten werden sollk. Dies war von Anfang der Welt bis zur Auferstehung Christi der letzte Tag der Woche, und wurde seit der Auferstehung Christi in den ersten Tag der Woche umgeändertl, der in der Schrift der Tag des Herrnm genannt wird und als der christliche Sabbat* bis zum Ende der Welt fortbestehen solln.



*Oder: Ruhetag

k2Mose 20,8-11: "(8) Denke an den Sabbattag, um ihn heilig zu halten. (9) Sechs Tage sollst [oder: wirst] du arbeiten und alle deine Arbeit tun, (10) aber der siebte Tag ist ein Sabbat für den Herrn, deinen Gott. Du sollst [dann] keine Arbeit tun, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd und dein Vieh und der Fremde bei dir, der innerhalb deiner Tore [lebt]. (11) Denn in sechs Tagen hat der Herr den Himmel und die Erde geschaffen, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er ruhte am siebten Tag. Deswegen segnete der Herr den Sabbattag und heiligte ihn."

Jes 56,2+4+6-7: "(2) Glücklich der Mensch, der dies tut, und das Menschenkind, das daran festhält: der den Sabbat bewahrt, ihn nicht zu entweihen, und seine Hand davor bewahrt, irgend etwas Böses zu tun! (4) Denn so spricht der Herr: Den Verschnittenen, die meine Sabbate bewahren und das erwählen, woran ich Gefallen habe, und festhalten an meinem Bund ... (6) Und die Söhne der Fremde, die sich dem Herrn angeschlossen haben, um ihm zu dienen und den Namen des Herrn zu lieben, ihm zu Knechten zu sein, jeden, der den Sabbat bewahrt, ihn nicht zu entweihen, und [alle,] die an meinem Bund festhalten: (7) die werde ich zu meinem heiligen Berg bringen und sie erfreuen in meinem Bethaus. Ihre Brandopfer und ihre Schlachtopfer sollen [mir] ein Wohlgefallen sein auf meinem Altar. Denn mein Haus wird ein Bethaus genannt werden für alle Völker." (REÜ)

l1Mose 2,2-3: "(2) Und Gott vollendete sein Werk am siebten Tag, das er geschaffen hatte. Und er ruhte am siebten Tag von allen seinen Werken, die er geschaffen hatte. (3) Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn. Denn an ihm ruhte er von allen seinen Werken, die Gott geschaffen hatte, indem er sie machte."

1Kor 16,1-2: "(1) Was nun die Sammlung für die Heiligen betrifft, so macht es genauso, wie ich es für die Gemeinden in Galatien angeordnet habe. (2) An jedem ersten Wochentag soll ein jeder von euch bei sich zurücklegen und ansammeln, was seinem Ergehen entspricht, damit nicht erst dann, wenn ich komme, die Sammlung vorgenommen wird."

Apg 20,7: "Aber am ersten Tag der Woche, als wir [wie üblich] versammelt waren, um Brot zu brechen, beredete sich Paulus mit ihnen, weil er am nächsten Tag abreisen wollte. Und er überzog das Wort bis Mitternacht."

mOffb 1,10: "Ich war am Tag des Herrn im Geist, und ich hörte hinter mir eine laute Stimme wie von einer Posaune."

*Oder: Ruhetag

nVgl. 2Mose 20,8+10 [das Sabbatgebot der Zehn Gebote; siehe Anm. k in diesem Artikel] mit Mt 5,17-18: "(17) Meint nicht, ich wäre gekommen, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen: Ich bin nicht gekommen, um [sie] aufzulösen, sondern [sie] zu erfüllen. (18) Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist." [Vgl. zum Sabbat und zum Sonntag E 2,146-183]

 

Artikel 21.8. Wie soll der Sabbat begangen werden?

Dieser Sabbat wird dann dem Herrn heilig gehalten, wenn die Menschen ihre Herzen gebührend vorbereitet und vorher ihre alltäglichen Angelegenheiten geordnet haben, und sie nicht nur den ganzen Tag eine heilige Ruhe von ihren eigenen Werken, Worten und Gedanken, die sich auf ihre weltlichen Beschäftigungen und Vergnügungen richteno, einhalten, sondern auch die ganze Zeit von der öffentlichen und privaten Ausübung der Gottesverehrung und von den Pflichten der Not und der Barmherzigkeit in Anspruch genommen werdenp.



o2Mose 20,8: "Denke an den Sabbattag, um ihn heilig zu halten."

2Mose 16,23+25-26+29-30: [Aus den Anweisungen zum Empfang des Manna] "Und er sprach zu ihnen: Das ist's, was der Herr gesagt hat: Morgen ist Ruhetag, heiliger Sabbat für den Herrn. Was ihr backen wollt, das backt, und was ihr kochen wollt, das kocht; was aber übrig ist, das legt beiseite, daß es aufgehoben werde bis zum nächsten Morgen. (25) Da sprach Mose: Eßt dies heute, denn heute ist der Sabbat des Herrn; ihr werdet heute nichts finden auf dem Felde. (26) Sechs Tage sollt ihr sammeln; aber der siebte Tag ist der Sabbat, an dem wird nichts [zum Einsammeln] da sein. (29) Seht, der Herr hat euch den Sabbat gegeben; Darum gibt er euch am sechsten Tage für zwei Tage Brot. So bleibe nun ein jeder, wo er ist, und niemand verlasse seinen Wohnplatz am siebenten Tage. (30) Also ruhte das Volk am siebten Tage." (Luther)

2Mose 31,15-17: "Sechs Tage soll man arbeiten, aber am siebenten Tag ist Sabbat, völlige Ruhe, heilig dem Herrn. Wer eine Arbeit tut am Sabbattag, soll des Todes sterben. (16) Darum sollen die Israeliten den Sabbat halten, daß sie ihn auch bei ihren Nachkommen halten als ewigen Bund. (17) Er ist ein ewiges Zeichen zwischen mir und den Israeliten. Denn in sechs Tagen machte der Herr Himmel und Erde, aber am siebenten Tage ruhte er und erquickte sich." (Luther)

Jes 58,13-14: "(13) Wenn du deinen Fuß vom Sabbat zurückhältst, deine Geschäfte an meinem heiligen Tag zu betreiben, und den Sabbat 'Lust' nennst und den heiligen [Tag] des Herrn 'geehrt', und [wenn du] ihn dadurch ehrst, daß du nicht deine Gänge machst, nicht deinem Geschäft nachgehst und kein leeres Gerede redest, (14) dann wirst du deine Lust am Herrn haben und ich werde dich auf den Höhen der Erde einherfahren lassen und werde dich mit dem Erbe Jakobs, deines Vaters, speisen, denn der Mund des Herrn hat es gesagt."

Neh 13,15-19+21-22 [Nehemia setzt die Sabbatheiligung durch; bitte nachlesen]

pJes 58,13-14 [siehe den voranstehenden Bibeltext in Anm. o]

Mt 12,1-13 [Jesus und der Sabbat; bitte nachlesen; vgl. E 2,154-157]


Oder: Ruhetag

2Mose 20,8-11: "(8) Denke an den Sabbattag, um ihn heilig zu halten. (9) Sechs Tage sollst [oder: wirst] du arbeiten und alle deine Arbeit tun, (10) aber der siebte Tag ist ein Sabbat für den Herrn, deinen Gott. Du sollst [dann] keine Arbeit tun, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd und dein Vieh und der Fremde bei dir, der innerhalb deiner Tore [lebt]. (11) Denn in sechs Tagen hat der Herr den Himmel und die Erde geschaffen, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er ruhte am siebten Tag. Deswegen segnete der Herr den Sabbattag und heiligte ihn."

Jes 56,2+4+6-7: "(2) Glücklich der Mensch, der dies tut, und das Menschenkind, das daran festhält: der den Sabbat bewahrt, ihn nicht zu entweihen, und seine Hand davor bewahrt, irgend etwas Böses zu tun! (4) Denn so spricht der Herr: Den Verschnittenen, die meine Sabbate bewahren und das erwählen, woran ich Gefallen habe, und festhalten an meinem Bund ... (6) Und die Söhne der Fremde, die sich dem Herrn angeschlossen haben, um ihm zu dienen und den Namen des Herrn zu lieben, ihm zu Knechten zu sein, jeden, der den Sabbat bewahrt, ihn nicht zu entweihen, und [alle,] die an meinem Bund festhalten: (7) die werde ich zu meinem heiligen Berg bringen und sie erfreuen in meinem Bethaus. Ihre Brandopfer und ihre Schlachtopfer sollen [mir] ein Wohlgefallen sein auf meinem Altar. Denn mein Haus wird ein Bethaus genannt werden für alle Völker." (REÜ)

1Mose 2,2-3: "(2) Und Gott vollendete sein Werk am siebten Tag, das er geschaffen hatte. Und er ruhte am siebten Tag von allen seinen Werken, die er geschaffen hatte. (3) Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn. Denn an ihm ruhte er von allen seinen Werken, die Gott geschaffen hatte, indem er sie machte."

1Kor 16,1-2: "(1) Was nun die Sammlung für die Heiligen betrifft, so macht es genauso, wie ich es für die Gemeinden in Galatien angeordnet habe. (2) An jedem ersten Wochentag soll ein jeder von euch bei sich zurücklegen und ansammeln, was seinem Ergehen entspricht, damit nicht erst dann, wenn ich komme, die Sammlung vorgenommen wird."

Apg 20,7: "Aber am ersten Tag der Woche, als wir [wie üblich] versammelt waren, um Brot zu brechen, beredete sich Paulus mit ihnen, weil er am nächsten Tag abreisen wollte. Und er überzog das Wort bis Mitternacht."

Offb 1,10: "Ich war am Tag des Herrn im Geist, und ich hörte hinter mir eine laute Stimme wie von einer Posaune."

Oder: Ruhetag

Vgl. 2Mose 20,8+10 [das Sabbatgebot der Zehn Gebote; siehe Anm. k in diesem Artikel] mit Mt 5,17-18: "(17) Meint nicht, ich wäre gekommen, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen: Ich bin nicht gekommen, um [sie] aufzulösen, sondern [sie] zu erfüllen. (18) Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist." [Vgl. zum Sabbat und zum Sonntag E 2,146-183]