Artikel 7.1. Keine Beziehung zu Gott ohne gnädigen Bund
Der Abstand zwischen Gott und den Geschöpfen ist so großa, daß die vernunftbegabten Geschöpfe, obwohl sie ihm als ihrem Schöpfer Gehorsam leisten müssen, ihn doch niemals als ihre Seligkeit und ihren Lohn genießen können, wenn es nicht durch eine freiwillige Herablassung von Gottes Seite aus geschieht, die er nach seinem Wohlgefallen durch einen Bundesschluß zum Ausdruck bringt.
aJes 40,13-17: "(13) Wer bestimmt den Geist des Herrn, und welcher Ratgeber unterweist ihn? (14) Wen fragt er um Rat, der ihm Einsicht gebe und lehre ihn den Weg des Rechts und lehre ihn Erkenntnis und weise ihm den Weg des Verstandes? (15) Siehe, die Völker sind geachtet wie ein Tropfen am Eimer und wie ein Sandkorn auf der Waage. Siehe, die Inseln sind wie ein Stäublein. (16) Der Libanon wäre zu wenig zum Feuer und seine Tiere zu wenig zum Brandopfer. (17) Alle Völker sind vor ihm wie nichts und gelten ihm als nichtig und eitel." (Luther) Hiob 9,32-33: "(32) Denn er ist nicht ein Mann wie ich, daß ich ihm antworten könnte, wir also gemeinsam vor Gericht ziehen könnten. (33) Es gibt zwischen uns keinen Schiedsrichter, der seine Hand auf uns beide legen könnte." 1Sam 2,25: "Wenn jemand gegen einen Menschen sündigt, so entscheidet Gott über ihn. Wenn aber jemand gegen den Herrn sündigt, wer soll dann für ihn eintreten?" Ps 113,5-6: "(5) ... unser Gott, der hoch oben thront, (6) der in die Tiefe schaut - im Himmel und auf Erden ..." Ps 100,2-3: "(2) Dient dem Herrn mit Freuden! Kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken! (3) Erkennt, daß der Herr Gott ist! Er hat uns gemacht, und nicht wir selbst - zu seinem Volk und zur Herde auf seiner Weide." Hiob 22,2-3: "(2) Kann denn ein Mann Gott Nutzen bringen? Vielmehr bringt sich der Einsichtige [= Gott] selbst Nutzen. (3) Ist es für den Allmächtigen von Wert, wenn du gerecht bist, oder ist es ein Gewinn für ihn, wenn du deine Wege vollkommen machst?" Hiob 35,7-8: "(7) Wenn du gerecht bist, was gibst du ihm, oder was empfängt er aus deiner Hand? (8) Einen Mann, dir gleich, trifft deine Gottlosigkeit und ein Menschenkind deine Gerechtigkeit." Lk 17,10: "So sagt ihr ja selbst, wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen wurde: Wir sind unnütze Knechte, wir haben [nur] getan, was wir zu tun verpflichtet waren." Apg 17,24-25: "(24) Der Gott, der die Welt geschaffen hat und alles, was in ihr ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die von Händen geschaffen wurden, (25) noch wird er von Menschenhänden bedient, so, als ob er etwas nötig hätte, wo er ja selbst allen Leben und Odem und [überhaupt] alles gibt." Artikel 7.2. Der Bund der WerkeDer erste mit dem Menschen geschlossene Bund war ein Bund der Werkeb, in dem Adam und in ihm seiner Nachkommenschaftc unter der Bedingung eines vollkommenen und persönlichen Gehorsams das Leben verheißen wurded. bGal 3,12: "Das Gesetz aber ist nicht aus Glauben, sondern: 'Wer diese Dinge getan hat, wird durch sie leben'." cRöm 10,5: "Denn Mose beschreibt die Gerechtigkeit aufgrund des Gesetzes: 'Der Mensch, der dies getan hat, wird durch sie leben'." Röm 5,12-20: "(12) Darum, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und der Tod so zu allen Menschen gelangt ist, weil alle gesündigt haben ... - (13) denn bis zum Gesetz war Sünde in der Welt; Sünde wird aber nicht angerechnet, wenn kein Gesetz da ist. (14) Aber der Tod herrschte von Adam bis auf Mose auch über die, die nicht gesündigt haben in der Gleichheit der Übertretung Adams, der ein Typos des Zukünftigen ist. (15) Es ist aber mit der Übertretung nicht so wie mit der Gnadengabe. Denn wenn durch die Übertretung des einen die vielen gestorben sind, dann ist viel mehr die Gnade Gottes und die Gabe in der Gnade des einen Menschen Jesus Christus gegen die vielen überströmend geworden. (16) Und mit der Gabe ist es nicht so, wie es durch den einen geschah, der sündigte. Denn das Urteil führte von einem zur Verurteilung, die Gnadengabe aber von vielen Übertretungen zur Gerechtsprechung. (17) Denn wenn durch die Übertretung des einen der Tod geherrscht hat durch den einen, dann werden viel mehr die, die die Überfülle der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den einen, Jesus Christus. (18) Wie es nun durch eine Übertretung für alle Menschen zur Verurteilung kam, so auch durch eine gerechte Tat für alle Menschen zur Rechtfertigung des Lebens. (19) Denn wie durch des einen Menschen Ungehorsam die vielen zu Sündern geworden sind, so werden auch durch den Gehorsam des einen die vielen zu Gerechten werden. (20) Das Gesetz ist aber daneben hereingekommen, damit die Übertretung zunahm. Aber wo die Sünde zugenommen hat, ist die Gnade noch überschwenglicher geworden ..." d1Mose 2,17: "... aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen, von diesem darfst du nicht essen. Denn an dem Tag, an dem du davon ißt, mußt du sterben!" Gal 3,10: "Denn alle, die aus Werken des Gesetzes sind [oder: die, die vom Gehorchen des Gesetzes abhängen], sind unter dem Fluch. Denn es steht geschrieben: 'Verflucht ist jeder, der nicht in allem bleibt, was im Buch des Gesetzes geschrieben steht, so daß er es tut'!" Artikel 7.3. Der Bund der Gnade aus GlaubenDer Mensch machte sich durch seinen Fall selbst unfähig durch diesen Bund das Leben zu erlangen. So gefiel es dem Herrn, einen zweiten Bund zu schließene, der gewöhnlich der Gnadenbund genannt wird, durch den er Sündern Leben und Heil durch Jesus Christus umsonst anbietet, indem er von ihnen Glauben an ihn verlangt damit sie gerettet werdenf, und indem er allen denen, die zum Leben verordnet sind, verheißt, seinen heiligen Geist zu geben, um sie zum Glauben willig und fähig zu macheng. eGal 3,21: "Steht denn das Gesetz dann gegen die Verheißungen Gottes? Das ist völlig ausgeschlossen. Denn wenn ein Gesetz gegeben worden wäre, das lebendig machen könnte, dann käme die Gerechtigkeit wirklich aus dem Gesetz." Röm 8,3-4: "(3) Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch kraftlos war, das tat Gott, indem er seinen eigenen Sohn in Gleichgestalt des Fleisches der Sünde und für die Sünde sandte und die Sünde im Fleisch verurteilte, (4) damit die Rechtsforderung des Gesetzes erfüllt wird in uns, die wir nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist wandeln." [Vgl. dazu R 2,19-25; E 1,676-684] Röm 3,20-21: "(20) Denn aufgrund von Werken des Gesetzes wird kein Fleisch vor ihm gerechtgesprochen werden, denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde. (21) Jetzt aber ist ohne das Gesetz die Gerechtigkeit Gottes offenbart worden, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten." 1Mose 3,15: "Und ich werde Feindschaft zwischen dich und die Frau setzen, zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihm die Ferse zerstören." [Die Verheißung der Gnade direkt nach dem Sündenfall] Jes 42,6: "Ich, der Herr, ich habe dich in Gerechtigkeit gerufen und ergreife dich bei der Hand. Und ich werde dich behüten und dich zum Bund des Volkes, zum Licht der Nationen machen." fMk 16,15-16: "(15) Und er sagte zu ihnen: Geht in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Kreatur. (16) Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird errettet werden. Wer aber nicht gläubig geworden ist, wird verdammt werden." Joh 3,16: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggeborenen Sohn hingab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben." Röm 10,6+9: "(6) Die Gerechtigkeit aus Glauben sagt so: 'Sprich nicht in deinem Herzen: Wer wird in den Himmel hinaufsteigen?', das heißt: Christus herabführen. (9) Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, daß Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, wirst du errettet werden. " Gal 3,11: "Daß aber durch das Gesetz niemand vor Gott gerechtfertigt wird, ist offenbar, denn 'Der Gerechte aus Glauben wird leben'." gHes 36,26-27: "(26) Und ich werde euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres geben. Und ich werde das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. (27) Und ich werde meinen Geist in euer Inneres geben. Und ich werde machen, daß ihr in meinen Ordnungen lebt und meine Rechtsbestimmungen bewahrt und tut." Joh 6,44-45: "(44) Niemand kann zu mir kommen, wenn ihn nicht der Vater, der mich gesandt hat, herbeizieht, und ich werde ihn am letzten Tag auferwecken. (45) Es steht in den Propheten geschrieben [Jes 54,13]: 'Und sie werden alle von Gott gelehrt sein'. Wer es vom Vater gehört und gelernt hat, kommt zu mir." Artikel 7.4. Das neue TestamentDieser Gnadenbund wird in der Schrift häufig mit dem Namen 'Testament' bezeichnet, was sich auf den Tod Jesu Christi, der das Testament gemacht hat, bezieht, und auf das ewige Erbe, mit allem, was darin als dazugehörig vermacht worden isth. h['Das neue Testament' und 'der neue Bund' sind nur zwei verschiedene Übersetzungen desselben Ausdruckes. Dies gilt auch für alle folgenden Belegstellen.] Hebr 9,15-17: "(15) Und darum ist er Mittler eines neuen Bundes, damit, da der Tod geschehen ist zur Erlösung von den Übertretungen unter dem ersten Bund, die Berufenen die Verheißung des ewigen Erbes empfangen. (16) - Denn wo ein Testament ist, da muß notwendig der Tod dessen eintreten, der das Testament gemacht hat. (17) Denn ein Testament ist gültig, wenn der Tod eingetreten ist, weil es niemals Kraft hat, solange der lebt, der das Testament gemacht hat." Hebr 7,22: "So ist Jesus auch der Bürge eines besseren Bundes geworden." Lk 22,20: "Ebenso [nahm er] auch den Kelch nach dem Mahl und sagte: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird." 1Kor 11,25: "Ebenso [nahm er] auch den Kelch nach der Mahlzeit und sagte: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, dies tut zu meinem Gedächtnis, sooft ihr es trinkt." Artikel 7.5. Derselbe Bund in verschiedenen DurchführungenDieser Bund wurde zur Zeit des Gesetzes und zur Zeit des Evangeliums unterschiedlich durchgeführti. Unter dem Gesetz wurde er durch Verheißungen, Weissagungen, Opfer, Beschneidung, das Passahlamm und andere Vorbilder und Ordnungen durchgeführt, die dem Volk der Juden anvertraut waren und die alle auf Christus als den Kommenden hinwiesenk, was für jene Zeiten ausreichte und durch die Tätigkeit des Heiligen Geistes wirksam war, um die Erwählten im Glauben an den verheißenen Messiasl zu unterweisen und aufzuerbauen, durch den sie volle Vergebung der Sünden und ewiges Heil erlangtenm. Das nennt man das Alte Testament. i2Kor 3,6-9: "(6) Gott, der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig. (7) Wenn aber bereits der Dienst des Todes, mit Buchstaben in Steine eingegraben, in Herrlichkeit geschah, so daß die Kinder Israels wegen der Herrlichkeit seines Angesichts, die verging, nicht fest in das Angesicht Moses schauen konnten, (8) wird dann nicht vielmehr der Dienst des Geistes aus Herrlichkeit bestehen? (9) Denn wenn der Dienst der Verdammnis Herrlichkeit ist, so ist der Dienst der Gerechtigkeit noch viel reicher an Herrlichkeit." kHebr 8-10 [bitte nachlesen] Röm 4,11: "Und er [= Abraham] empfing das Zeichen der Beschneidung als Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens, den er im Unbeschnittensein hatte, damit er Vater der im Unbeschnittensein Glaubenden ist, damit ihnen die Gerechtigkeit zugerechnet werde ..." Kol 2,11-12: "(11) In ihm seid ihr auch mit einer Beschneidung beschnitten worden, die nicht mit Händen durchgeführt wurde, sondern im Ausziehen des fleischlichen Körpers, in der Beschneidung des Christus, geschieht: (12) mit ihm begraben in der Taufe und mit ihm auferweckt durch den Glauben an die wirksame Kraft Gottes, der ihn aus den Toten auferweckt hat." 1Kor 5,7: "Fegt den alten Sauerteig hinaus, damit ihr ein frischer Teig seid, so, wie ihr ja bereits ungesäuert seid. Denn auch unser Passah, Christus, wurde geschlachtet." [Vgl. weitere Beispiele für die Erfüllung des alttestamentlichen Zeremonialgesetzes in Christus in E 823-835] l1Kor 10,1-4: "(1) Denn ich will nicht, daß ihr in Unkenntnis darüber seid, Geschwister, daß unsere Väter alle unter der Wolke waren und alle durch das [Rote] Meer hindurchgingen (2) und alle in der Wolke und im Meer auf Mose getauft wurden (3) und alle dieselbe geistliche Speise aßen (4) und alle denselben geistlichen Trank tranken, denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der sie begleitete. Der Felsen aber ist der Christus." [Anspielung auf Taufe und Abendmahl] Hebr 11,13: "Alle diese sind im Glauben gestorben und haben die Verheißungen nicht erlangt, sondern sie sahen sie [nur] von weitem und begrüßten sie und bekannten, daß sie Fremde und ohne Bürgerrecht auf der Erde waren." Joh 8,56: "Abraham, euer Vater, jubelte, weil er meinen Tag sehen sollte, und er sah es und war erfreut." mGal 3,7-9+14: "(7) Ihr erkennt daraus, daß die, die aus dem Glauben sind, Abrahams Söhne sind. (8) Die Schrift aber, die voraussah, daß Gott die Heiden aus Glauben rechtfertigen werde, verkündigte dem Abraham die frohe Botschaft im voraus: 'In dir werden gesegnet werden alle Völker'. (9) Daher werden die, die aus Glauben sind, zusammen mit dem gläubigen Abraham gesegnet. (14) ... damit der Segen Abrahams in Christus Jesus den Nationen zuteil wird, damit wir die Verheißung des Geistes durch den Glauben empfangen." Artikel 7.6. Der Neue Bund ist einfacher und herrlicherUnter dem Evangelium - also als Christus als das eigentliche Wesen des Bundes erschienen istn -, sind die Einrichtungen, durch die dieser Bund durchgeführt wird, die Predigt des Wortes und die Verwaltung der Sakramente der Taufe und des Abendmahlso. Wenn diese auch geringer an Zahl sind und mit größerer Einfachheit und mit geringerer äußerer Herrlichkeit verwaltet werden, so wird der Bund in ihnen doch in größerer Fülle, Klarheit und geistlicher Wirksamkeitp allen Völkern, Juden und Heidenq, dargeboten. Das nennt man das Neue Testamentr. Es gibt deswegen nicht zwei Gnadenbünde, die sich im Wesen unterscheiden würden, sondern nur ein und denselben Gnadenbund in verschiedenen Zeitaltern*s. nKol 2,17: "... die ein Schatten der künftigen Dinge sind, der Körper aber ist der des Christus." oMt 28,19-20: "(19) Geht nun hin und macht alle Völker zu Jüngern, indem ihr sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes tauft (20) und indem ihr sie alles zu halten lehrt, was ich euch geboten habe! Siehe, ich bin an allen Tagen bei euch bis zum Ende der Welt." [Taufe] 1Kor 11,23-25: "(23) Denn ich habe das, was ich auch euch überliefert habe, von dem Herrn empfangen, daß nämlich der Herr Jesus in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot nahm, (24) und als er gedankt hatte, es auseinanderbrach und sagte: Dies ist mein Körper, der für euch hingegeben worden ist, dies tut zur Erinnerung an mich. (25) Ebenso [nahm er] auch den Kelch nach der Mahlzeit und sagte: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, dies tut zu meinem Gedächtnis, sooft ihr es trinkt." [Abendmahl] pHebr 12,22-27 [bitte nachlesen]; daraus Hebr 12, 25: "Seht zu, daß ihr den nicht abweist, der da redet [= Gott]! Denn wenn jene [= die Israeliten] nicht entkamen, die den abwiesen, der auf Erden die göttlichen Weisungen gab, wieviel mehr werden wir dann nicht entkommen, wenn wir uns von dem abwenden, der vom Himmel her spricht!" Jer 31,33-34: "(33) Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, spricht der Herr: Ich werde mein Gesetz in ihr Inneres legen und werde es auf ihr Herz schreiben. Und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein. (34) Dann wird keiner seinen Nächsten und keiner seinen Bruder belehren und sagen: Erkennt den Herrn! Denn sie alle vom Kleinsten bis zum Größten werden mich erkennen, spricht der Herr. Denn ich werde ihre Schuld vergeben und nicht mehr an ihre Sünde denken." qMt 28,19: "(19) Geht nun hin und macht alle Völker zu Jüngern, indem ihr sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes tauft." Eph 2,15-19: "(15) In seinem Fleisch hat er [= Jesus] die Feindschaft, das Gesetz der Gebote in Bestimmungen, beseitigt, um als Friedensstifter die zwei [= Juden und Heiden] in sich selbst zu einem neuen Menschen zu machen (16) und die beiden in einem Körper durch das Kreuz mit Gott zu versöhnen, durch das er die Feindschaft getötet hat. (17) Und er kam und verkündigte Frieden euch, den Fernen, und Frieden den Nahen. (18) Denn durch ihn haben wir beide durch einen Geist den Zugang zum Vater. (19) So seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge und Ausländer, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und Gottes Familienmitglieder." rLk 22,20: "Ebenso [nahm er] auch den Kelch nach dem Mahl und sagte: Dieser Kelch ist der neue Bund [oder: das neue Testament] in meinem Blut, das für euch vergossen wird." *Oder: Durchführungen sGal 3,14+16: "(14) ... damit der Segen Abrahams in Christus Jesus den Nationen zuteil wird, damit wir die Verheißung des Geistes durch den Glauben empfangen. (16) Aber Abraham wurden die Verheißungen zugesagt und seinem Nachkommen. Denn es heißt nicht: 'und seinen Nachkommen', als wenn es um viele ginge, sondern in der Einzahl: 'und deinem Nachkommen', womit Christus gemeint ist." Apg 15,11: "Wir glauben vielmehr, daß wir durch die Gnade des Herrn Jesus in derselben Weise errettet werden wie diese [die jüdischen Vorfahren] auch." Röm 3,21-23+30: "(21) Jetzt aber ist ohne das Gesetz die Gerechtigkeit Gottes offenbart worden, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten, (22) und zwar die Gerechtigkeit Gottes durch Glauben an Jesus Christus für alle Glaubenden. Denn es ist kein Unterschied, (23) denn alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes ... (30) Denn Gott ist einer. Er wird die Beschneidung aus Glauben und das Unbeschnittensein durch den Glauben gerechtsprechen." Vgl. Ps 32,1 mit Röm 4,3+6+16+17+23+24: Ps 32,1: "Glücklich ist der, dem die Übertretung vergeben, dem die Sünde zugedeckt ist!" Röm 4,3+6+16+17+23+24: "(3) Denn was sagt die Schrift?: 'Abraham aber glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet'. (6) ... wie ja auch David die Seligpreisung des Menschen ausspricht, dem Gott die Gerechtigkeit ohne Werke zurechnet ... (16) Darum ist es aus Glauben, damit es nach Gnade gehe, damit die Verheißung der ganzen Nachkommenschaft sicher sei, nicht allein der [Nachkommenschaft] aus dem Gesetz, sondern auch der [Nachkommenschaft] aus dem Glauben Abrahams, der unser aller Vater ist, (17) - wie geschrieben steht: 'Ich habe dich zum Vater vieler Nationen gemacht' - vor dem Gott, dem er glaubte, der die Toten lebendig macht und das Nichtseiende ruft, so daß es ist. (23) Es wurde aber nicht nur seinetwegen geschrieben, daß es ihm zugerechnet worden ist, (24) sondern auch unseretwegen, denen es zugerechnet werden soll, die wir an den glauben, der Jesus, unseren Herrn, aus den Toten auferweckt hat." Hebr 13,8: "Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit." |
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